Das Wunder des Frühlings

Das Wunder des Frühlings

Kleiner Spaziergang

an der frischen Luft,

gepaart mit feinem

Frühlingsduft.

Über dieses rosa

Blütenmeer,

freuten wir

uns Beide sehr.

Die Natur vermittelt Lebensfreude,

tut der Seele gut,

es verschwinden Gefühle,

wie Angst,

Traurigkeit und Wut.

Und während das Wunder

des Frühlings geschieht,

singen die Vögel

uns fröhlich ihr Lied.

24.03.2020 ©by Jacqueline Knapp-Heberling

a.b.c-Etüde Auszeit mit Freundinnen

Christiane lädt auch 2020 wieder zu den a.b.c-Etüden ein. Hier geht es zur aktuellen Schreibeinladung. Drei Begriffe in maximal 300 Wörtern.

Diesmal sind die Begriffe: Skiurlaub,

mickrig,

kommandieren

zu verwenden.

Helena freute sich. In diesem Winter würde sie das erste Mal, ohne Kinder und Mann wegfahren. Nur sie, und ihre Freundinnen Lisa und Tanja.

Viel zu oft ließ sie sich von ihrem Mann und den beiden Kindern herum kommandieren. „Tu dies, tu das, tu jenes.“. Aber mal selbst im Haushalt Hand anzulegen, daran dachte niemand. „Die sollen nur mal merken, was sie an mir haben. Eine ganze Woche müssen sie ohne mich zurecht kommen.“ Ein schadenfreudiges Lachen entfuhr ihr.

Die Auszeit mit Freundinnen, der gemeinsame Skiurlaub hatte begonnen. Das Skigebiet bot ein herrliches Ambiente, bei Kaiserwetter. Anfangs fühlte sich Helena noch ausgelaugt und mickrig, doch in dieser Woche konnte sie es sich so richtig gut gehen lassen, und Energie tanken.

Am Ende war Helenas Familie froh, als sie wieder nach Hause kam und sie sagten: „Jetzt, in der Woche Deiner Abwesenheit ist uns erst so richtig bewusst geworden, was Du jeden Tag für uns leistest.“

In Zukunft war alles anders. Die Zeit, wo sich Helena alleine durch den Haushalt arbeiten musste, und herum kommandiert wurde, war vorbei. Jetzt half die ganze Familie mit. Eines Tages sagte Helena: „Ich danke Euch! Ich habe die beste Familie der Welt!“

Geschichte bestehend aus 196 Wörtern.

Winterzauber, Naturmagie, oder die Schnee-Elfe Winterhell – Gedicht

Als hätt ich’s geahnt,

dass sich heut Schnee anbahnt,

kam sie mir in den Sinn,

wo ich oft so gut

mit der Quelle verbunden bin,

die Schnee-Elfe Winterhell,

wenn Sonne auf den Schnee scheint,

dann glitzert es grell.

Statt Feenstaub,

Schneeflockentanz,

ganz und gar passend,

zum vorweihnachtlichen

Lichterglanz.

Auch, wenn hier

nicht viel Schnee fällt,

liegt ja doch

ein besonderer Zauber

über unsrer Welt.

Winterzauber,

Naturmagie,

beflügelt Geist

und Fantasie.

12.12.2019

Waldbeeren als Seelennahrung oder der strenge Förster – Geschichte für die A.B.C Etüden

Die nachfolgende Geschichte ist für die a.b.c-Etüden von Christiane. 3 Begriffe in maximal 300 Wörtern. Die Begriffe diesmal lauten:

Verzweiflungstat, ambivalent, hingeben.

Meine Geschichte besteht aus 294 Wörtern.

Emilia joggte durch den Wald. Langsam wandelte sich die Natur in den Herbst. Emilia’s Beziehung zur Natur war ambivalent. Einerseits liebte sie den Frühling und den Sommer, wo alles blühte, und es warm war, und andererseits verabscheute sie die Dunklen und kalten Jahreszeiten. Regelmäßig verfiel sie in eine Winterdepression, konnte sich in diesen Monaten zu nichts aufraffen. Alles ging dann so schwer von der Hand.

An einer Lichtung fand sie noch einen Hauch von Sommer, viele saftige Waldbeeren. „Mist! Nun habe ich nichts mit, um die Beeren einzusammeln. Ich muss wieder hierher.“

Am nächsten Morgen brach Emilia erneut auf. Erwartungsvoll, mit einer kindlichen Freude, lief Emilia durch den Wald, bis sie an jener Lichtung anlangte. Sie pflückte und pflückte.

Plötzlich rief eine Männerstimme hinter ihr: „Lassen Sie das!“ Erschrocken blickte Emilia sich um. Ein Mann stand hinter ihr und funkelte sie an. „Guten Tag! Was habe ich falsch gemacht? Ich wollte doch nur Beeren pflücken, als Seelennahrung für den Winter.“ Der Mann funkelte weiter böse und sagte: „Sie gierige Person! Sehen Sie es nicht? Sie haben die Beerenlichtung kahl geplündert. Nun ist fast nichts mehr da, damit die Tiere des Waldes noch Nahrung für dem langen, kalten Winter finden können!“ Emilia erschrak. Tatsächlich war kaum mehr was übrig. „Entschuldigung, es… es… es war eine Verzweiflungstat. Ich mag die kalte Jahreszeit nicht.“, stammelte sie. „Diese Egoisten und ihre faulen Ausreden!“, grummelte der Förster. „Nichts für Ungut, das nächste Mal pflücke ich weniger.“, sagte Emilia peinlich berührt, nahm das Gefäß mit den Beeren und lief schnellstmöglich nach Hause.

Ein Teil der Beeren wurde zu Marmelade verarbeitet, den anderen Teil fror sie einstweilen ein.

In jedem Fall ließ es sich den kommenden Winter besser aushalten. Mit den Beeren konnte sie sich stets dem Geschmack des Sommers hingeben.

Der Herbst…

Der Herbst ist ein Dunkler,

und doch bunter Gesell,

so langsam verabschiedet sich der Sommer,

er war wunderbar

warm und hell.

Es gehört zum Lauf

der Jahreszeiten,

wenn die welken Blätter sanft

zu Boden gleiten.

Und während sich Mutter Natur

immer mehr zeigt

in Herbstlicher gestalt,

dürfen wir ernten und uns erfreuen,

an ihrer Fruchtbaren Vielfalt.

Erste Herbstgedanken in Gedichtform 02.09.2019