Gedanken und Geschichte einer Sternschnuppe – Traumelina Sternenfunke

Gedanken und Geschichte einer Sternschnuppe
Traumelina Sternenfunke

Vorwort


Ich, als Sternschnuppen-Traumfee habe nur den einen Wunsch, dass jemand für mich meine Geschichten aufschreibt. Oh ja, ich möchte, dass mich Menschen auf meiner Erdmission begleiten.
Weihnachten, Neujahr, die Zeit der Wünsche und Sterne. Es gibt keinen Besseren Zeitpunkt, für eine Sternschnuppe auf der Erde zu landen, und zur Fee zu werden. Oh, ich bin schon so gespannt, was ich auf meiner Mission so alles erleben, und welche Wünsche ich erfüllen darf. Mein Spezialgebiet sind die Unvoreingenommenen Wesen, Tiere, Pflanzen und Kinder.
Ich freue mich, dass Ihr mich auf meiner Erdmission begleitet.


Eure Traumelina Sternenfunke.

Teil 1, die Katze Lucy


In einer klaren Winternacht, zwischen Weihnachten und Neujahr, war eine Sternschnuppe unterwegs zur Erde. Sowie jede Sternschnuppe würde sie sich, sobald sie auf der Erde ankam, in eine Fee verwandeln, in eine Fee der Träume und der Wünsche.
Doch diese Sternschnuppe war einzigartig. Ihr lag gar nicht so viel daran, die Wünsche der Menschen zu erfüllen. Vielmehr interessierte sie sich dafür, welche Wünsche die Tiere und Pflanzen wohl hatten. All diese Wünsche würde sie dann in Form zarter Kristalle, in einer Schatzkiste sammeln.
Doch nach der Landung, als die Sternschnuppe ihre zarte, und doch anmutige Feengestalt annahm, stellte sie fest, dass sie mitten in einer Großstadt, in einer Gasse gelandet war, direkt vor den Fenstern eines Mehrparteienhauses. Während die Sternschnuppe, bzw. Fee von einem Fenster zum nächsten flog, um hindurch zu sehen, fragte sie sich: „Wie heiße ich wohl? Jede Fee hat doch einen Namen.“
Ein Engel kam auf die Fee zu und sagte: „Herzlich willkommen auf der Erde, liebe Sternschnuppenfee. Dein Name ist Traumelina Sternenfunke. Ich, und all die anderen Engel, wünschen Dir viel Glück auf Deiner Erdmission.“, und der Engel überreichte Traumelina Sternenfunke ein Schatzkästchen. Sie bedankte sich freudig und setzte ihre Erkundungstour fort, koordiniert von oben nach unten.
Kurz nach der Begegnung mit dem Engel kam Traumelina Sternenfunke zu einem Fenster im ersten Stock, welches gekippt war. Das zarte Licht einer Lampe schien hindurch. Da saß ein Mädchen in ihrem Zimmer, an einem Schreibtisch und las. Neben dem Kind lag eine Katze auf einem zweiten Stuhl. Traumelina Sternenfunke zauderte nicht lange und flog durch den Spalt hindurch ins Zimmer.
Margret sah ein grelles Licht, sah vom Buch auf und traute ihren Augen nicht. Da war eine ganz kleine, anmutige Lichtgestalt. „Meine Augen spielen mir schon Streiche. Ich sollte für heute mit dem Lesen schluss machen. Margret löschte das Licht, streichelte ihr Kätzchen und legte sich dann schlafen.
Im Traum sah sie eine Fee, die sich mit ihrer Katze Lucy unterhielt. Sie hörte als Beobachterin wie Traumelina Sternenfunke sprach:
„Hey Du, ich freu mich, dass ich Dich hier, in der trostlosen Großstadt antreffe. Ich bin eine Fee der Träume und Wünsche, aus einer Sternschnuppe geboren. Ich möchte mich darauf spezialisieren, Tieren und Pflanzen Wünsche zu erfüllen, gegebenenfalls auch noch Kindern. Nun sag mir, liebe Katze, was wünschst Du Dir?“
„Miau, mein Name ist Lucy. Früher, da hatte man mich lieb, doch je älter Margret wird, desto weniger beschäftigt sie sich mit mir. Ihr Alltag ist geprägt vom Schulstress, und wenn sie mal frei hat und Abends im Zimmer ist, liest sie, oder beschäftigt sich mit dem Computer. Sie glaubt, mich mit einem oberflächlichen Streicheln zufrieden stellen zu können, aber ich bin schon lange nicht mehr glücklich. Ja, ich bekomme Futter und Wasser, alles was mich, meinen Körper nährt, doch Zuneigung bekomme ich schon lange keine richtige mehr. Meine Seele, meine Lebensfreude verkümmert.“
Dicke Tränen kullerten aus Lucys großen, leuchtenden Augen.
Margret erwachte. „Was habe ich da für einen Quatsch geträumt? Von einer Fee der Wünsche, die mit meiner Lucy geredet hat. Dabei dachte ich, ich komm langsam in die Pubertät und all den Märchenkram gibt es nicht.“ Dennoch stand Margret auf, knipste die Nachttischlampe an, und wer lag da zusammengerollt am Fußende ihres Bettes? Lucy. Zart strich Margret über das weiche Fell. Lucy gab ein langgezogenes, trauriges „Miauuuu!“ von sich. Schließlich drehte das Mädchen die Lampe wieder ab und legte sich wieder hin. Schutz- und Liebe suchend, kroch Lucy hoch bis sie sich an Margrets Gesicht anschmiegen konnte. Margret jedoch wies die Katze ab, hob sie hoch und legte sie wieder ans Fußende ihres Bettes, mit den Worten: „Ich muss schlafen, Lucy. Morgen hab ich wieder Schule.“ Und wieder war das Traurige Miauen der Katze zu hören.


Am nächsten Morgen, Margret war bereits auf dem Weg zur Schule, als die Mutter in ihr Zimmer kam. Lucy hatte gerade gefressen und folgte der Mutter in Margrets Zimmer. Traumelina Sternenfunke schwebte als kaum sichtbarer Lichtpunkt neben Lucy her und flüsterte: „Lucy, die Frau wird jetzt gleich das Fenster ganz öffnen, um durch zu lüften. Ich habe einen Plan. Du musst kurz verschwinden, damit Margret wieder erkennt, wie wertvoll Du bist. Sobald das Fenster offen ist, setzt Du Dich aufs Fensterbrett und tust so, als würdest Du einfach nur hinausschauen wollen. Schließlich, in einem unbeobachteten Moment, springst Du vom Fensterbrett hinunter auf die Straße und läufst ein Stück weit davon.“ Entgeistert sah Lucy die Fee an und erwiderte: „Aber, … aber, … es ist doch so kalt draußen. Und was ist, wenn ich mir beim Hinunterspringen weh tue?“ „Trau Dich Lucy. Ich verspreche Dir, es passiert Dir nichts Schlimmes, dafür sorge ich.“ In dem Schatzkistchen, dass der Engel der Fee geschenkt hatte, befand sich ein Zauberstab. Mit diesem konnte sie einen weichen Teppich aus Sternenstaub zaubern, der sich sanft auf die Erde legte. Dann sagte sie, als der richtige Moment gekommen war: „Und jetzt spring, Lucy.“ Die Katze vertraute Traumelina Sternenfunke, sprang, und landete weich und sicher unten auf dem Sternenstaubteppich.
Als Margret von der Schule heim kam, berichtete die Mutter ihr von dem Missgeschick. Sie vergaß im Kinderzimmer das Fenster zu schließen und als sie zu Mittag Nachschau hielt, war Lucy verschwunden. Oh, die Traurigkeit war groß. Margret verkroch sich weinend den ganzen Nachmittag im Zimmer. Jetzt erst erkannte sie, wie sehr Lucy fehlte, jetzt, wo sie weg war. Sogar das Abendessen verweigerte das Mädchen. „Ich bin schuld!“, sagte Margret weinend zur Mutter. „Ich bin schuld, weil ich ihr keine Zuneigung gegeben habe, oder nur oberflächlich. Wer weiß, vielleicht kommt Lucy jetzt nie mehr wieder!“
Am nächsten Morgen bat Margret ihre Mutter, in der Schule an zu rufen, und sie zu entschuldigen. Das Mädchen hatte die ganze Nacht kein Auge zugetan. Die Mutter war tröstend und mitfühlend und meldete Margret krank.
Am Abend hörten Mutter und Tochter ein Miauen und kratzen vor der Wohnungstür. Hatte es Lucy etwa ins Haus hinein geschafft? Margret lief zur Tür, öffnete sie vorsichtig und Lucy tapste herein. Die Freude war groß. Von nun an waren Lucy und Margret unzertrennlich. Lucy bekam nie wieder eine Zurückweisung, wenn sie sich des Nachts an Margret schmiegen wollte, im Gegenteil. Das Mädchen genoss die gegenseitige Liebe und Wärme.
Und auf dem Fensterbrett saß Traumelina Sternenfunke und lächelte. Ihre erste Mission hatte sie erfolgreich erfüllt. Sie schrieb den erfüllten Wunsch auf ein Zettelchen, rollte dieses zusammen und legte es in das Schatzkistchen. Augenblicklich verwandelte sich das Stück Papier in einen kleinen Kristall. Traumelina Sternenfunke war voller Freude darüber.

Teil 2 – Die freche Winterelfe, der Verlorene Kristall und Mission Entenfutter


Am nächsten Morgen, Traumelina Sternenfunke hatte noch keinen Plan, wohin sie ihr Weg als Nächstes führen würde. Großmutter Mond hatte mal gesagt: „Wenn eine Sternschnuppenfee nicht weiß, wohin, soll sie sich einfach vertrauensvoll dem Wind hingeben. Er würde sie schon an den richtigen Ort bringen. Gesagt, getan. Nachdem sich Traumelina Sternenfunke von der Katze Lucy verabschiedete, glitt sie vom Fensterbrett. Schon bald kam ein Windstoß, der die Fee sogleich wegblies. Im Wind tummelten sich die zarten Winterelfen, in Form großer Schneeflocken. Traumelina Sternenfunke hatte etwas Angst, aber sie erinnerte sich an die Worte von Großmutter Mond. „Sich vertrauensvoll dem Wind hingeben“.
Unter den vielen, weißen Schneeflocken fiel sie gar nicht auf, weil sie ebenfalls so hell war. Aber dann sprach eine Winterelfe zu den Anderen: „Seht mal, ich glaube, wir haben einen unbekannten Neuzugang. Sie ist zwar hell, aber wie eine Winterelfe sieht sie trotzdem nicht aus.“ Nun war Traumelina Sternenfunke von all den Schneeflocken umringt. Kurzfristig überkam sie die Angst, sie selbst würde nun auch eiskalt und gefrohren werden, aber die Winterelfen hielten doch einen kleinen Abstand. „Wer bist denn Du?“, fragte eine. „Mein Name ist Traumelina Sternenfunke. Ich bin eine Sternschnuppenfee auf Erdmission.“ Eine weitere Winterelfe lachte spöttisch und sprach: „Interessante Mission, sich wahllos vom Wind treiben lassen.“ „Nur nicht so vorlaut. Eine Mission habe ich bereits erfolgreich erfüllt.“, antwortete Traumelina Sternenfunke selbstbewusst, öffnete ihr Schatzkästchen, wo der Kristall drin lag. Die freche Winterelfe lenkte mit ihrem Eiszauberstab einen Wintstoß genau dorthin, sodass der Kristall heraus geweht wurde, und langsam aber sicher zu Boden schwebte. So schnell konnte Traumelina Sternenfunke gar nicht reagieren, und der Kristall war weg. Die Anderen Winterelfen bekamen von der Atacke ihrer Kollegin nichts mit, waren so in ihren Gesprächen vertieft. „Hiiilfeee!!! Mein Kristall! Mein erster Kristall!!!“, rief Traumelina Sternenfunke. Erst jetzt wurden die anderen hellhörig. „Was geht hier vor?“, fragte die Oberste des Winterelfenclans. „Ach, die Sternschnuppenelfe hat ihren ersten Kristall verloren, und schuld ist der Wind.“, spottete die Freche Winterelfe. „Der Wind alleine war nicht schuld. Ich habe gesehen, wie Du einen Windstoß genau in meine Richtung gelenkt hast..“ „Snowy, warst Du schon wieder frech? Muss ich Dir Deinen Eiszauberstab wegnehmen?“
Traumelina Sternenfunke weinte bitterlich. Sie hatte genug, vom Schneeflockengewirr, sank tiefer und tiefer, bis sie den Boden berührte. Aber oh schreck, sie landete nicht auf festem Boden, sondern im Wasser eines Flusses. Das heißt, ihr wohlverdienter Kristall war auch abgesunken.
Eine Ente kam auf Traumelina Sternenfunke zugeschwommen. „Hallo Ente, kannst Du kurz für mich untertauchen? Ich habe einen Kristall verloren. Die Ente nickte Traumelina freundlich zu, tauchte unter, und tatsächlich, nicht weit entfernt lag ein Kristall am Grunde des Flusses. Sie bekam ihn aber nicht zu fassen. Je mehr sie ihn versuchte, mit dem Schnabel aufzunehmen, desto weiter weg rutschte er auf dem schlammigen Untergrund.
Flussalia Plitschplatsch lugte aus ihrem Unterwasserhaus und sah die Ente hektisch nach dem kleinen, Katzenförmigen Kristall schnappen. „Hey, liebes Entlein, brauchst Du Hilfe?“ Liebe Nixe Flussalia, ich bin am Ende! Möchte einer Sternschnuppenfee helfen, ihren Kristall wieder an die Wasseroberfläche zu bringen, aber dieser rutscht mir am glitschigen Untergrund immer weg, und ich muss schön langsam wieder auftauchen und Luft holen.“ Mit zarten Fingern nahm die Nixe den Sternenkristall, und tauchte gemeinsam mit der Ente auf. Zitternd hockte, auf einer zugefrohrenen Stelle des Flusses Traumelina Sternenfunke. Als sie die Ente und die Nixe kommen sah, atmete sie erleichtert auf. „Wäre die Nixe Flussalia Plitschplatsch nicht gewesen, hätte mich dieser Tauchgang mein Leben gekostet!“, schimpfte die Ente. Besänftigend strich Flussalia der Ente übers Gefieder. Dann näherte sie sich Traumelina Sternenfunke, und überreichte ihr lächelnd den Kristall. Schließlich setzte sie sich neben sie auf das Eis und fragte: „Wie ist es zu diesem Unglück gekommen?“ Und Traumelina erzählte von der vorlauten Winterelfe. Dann bedankte sie sich und verwahrte den Kristall wieder sicher in dem Schatzkästchen. Die Ente war nun auch wieder freundlich. Sie entschuldigte sich bei Traumelina, weil sie nach dem Auftauchen so unfreundlich war. Traumelina lachte schon wieder und meinte: „Kein Problem. Es war für uns alle nicht einfach. Aber Ihr wart mir eine große Hilfe!“
Flussalia Plitschplatsch wollte wissen: „Warum ist Dein erster Kristall wie eine Katze geformt?“ „Weil ich in meiner ersten Mission einer Katze geholfen habe.“, antwortete Traumelina und musste nun auch von ihrer ersten Mission erzählen.
Schließlich, nachdem die Fee mit ihrer Erzählung fertig war, meinte die Ente kläglich: „Ich habe Hunger. Kannst Du mir jetzt helfen, liebe Traumelina Sternenfunke?“ „Ich schaue, was ich tun kann.“, erwiderte diese. Nixe Flussalia Plitschplatsch wiederum verabschiedete sich und verschwand wieder im Untergrund.
Nicht weit vom Fluss entfernt hörte man Stimmen, eine Mutter mit zwei Töchtern. Traumelina Sternenfunke flüsterte der Ente zu: „Warte hier. Versammle Deine Familie. Es kann durchaus sein, dass die Mutter und ihre Kinder was zum Essen für Euch Enten mit haben.“ Dann erhob sich die Fee in die Lüfte, setzte ihr schönstes Licht auf und schon bald rief eines der Mädchen: „Schaut mal, ein Stern!“ Neugierig folgte nun auch das zweite Mädchen dem Licht und die Mutter kam hinterher. „Achtung, Kinder! Da ist der Fluss. „Schau Mami, Enten!“, rief das erste Mädchen. Erwartungsvoll richtete Traumelina Sternenfunke die Augen auf die Mutter, während die Enten laut quakten. Tatsächlich hatte die Mutter etwas Brot dabei. Die Kinder hatten Freude am Entenfüttern, während sich Traumelina Sternenfunke über ihre zweite, wenn auch nur kleine, gelungene Mission freute.
Schließlich war es Abend geworden. Mutter und Kinder waren auf dem Weg nach Hause, während sich die Enten zur Ruhe begaben. Traumelina Sternenfunke flog in die Höhe und suchte sich eine Wolke zum Ausruhen. Und wieder schrieb sie auf ein Zettelchen ihre zweite, erfüllte Mission: „Habe heute den Enten im Fluss geholfen, an Futter zu kommen.“, schrieb sie und rollte den Zettel wieder zusammen. Sobald dieser im Schatzkästchen lag, fand sie wieder statt, die zauberhafte Verwandlung. Traumelina Sternenfunke hatte ihn, ihren zweiten Kristall, diesmal, wie könnte es anders sein, in Form einer Ente. Zufrieden schlief sie ein.

Teil 3, Traumelina im Wald – Begegnung mit einem Baumwächter


Und wieder brach ein neuer Wintermorgen herein. Verschlafen sah sich Traumelina Sternenfunke um. Die Wolke war gewandert, jetzt befand sie sich in einem Wald.
„Was es hier wohl für mich heute zu tun gibt?“, dachte sie, sprang von der Wolke und glitt langsam zu Boden. Sie landete geradewegs auf einer Baumwurzel.
Ein Zwerg lugte verschlafen aus einem Wurzelloch. Es war genau die Wurzel, auf der Traumelina Sternenfunke gelandet war. „Nanu? Was ist denn das? Ein Sonnenstrahl?“ Fragte sich der Zwerg, und traute sich weiter heraus. Traumelina Sternenfunke sprang zur Seite. Der Zwerg nahm dies als einen springenden Lichtpunkt wahr.
„Wer bist Du? Lichtwesen?“, fragte er freundlich und fixierte den Lichtpunkt. Traumelina Sternenfunke zeigte sich nun, in ihrer lichtvollen und zarten Feengestalt. „Hallo, Herr Zwerg, ich wollte Dich nicht wecken, und auch nicht erschrecken.“, antwortete sie freundlich, und bevor sie weiter sprechen, und sich vorstellen konnte, begann der Zwerg auf einmal zu lachen. Sie sah ihn verdutzt an. „Wecken und schrecken, das reimt sich so schön! Entschuldige meinen Lachanfall, aber ich liebe Reime!“ „Kein Problem, ich war nur etwas verdutzt, habe schon gedacht, Du lachst mich aus.“ Der Zwerg schüttelte energisch den Kopf. Traumelina Sternenfunke sprach weiter: „Mein Name ist Traumelina Sternenfunke. Ich bin eine Sternschnuppenfee auf Erdmission. Ich kam zwischen Weihnachten und Neujahr zur Erde. Wer bist Du? Und kann ich Dir irgendwie behilflich sein?“
Der Zwerg lud Traumelina Sternenfunke in sein Wurzelhaus ein. Es war gemütlich, mit Moos und allerlei Gräsern ausgepolstert. „Hier drin lässt es sich doch besser quatschen.“, meinte er schließlich gelassen. „Also, mein Name ist Woody Root. Ich bin einer der guten Geister des Waldes, gehöre zu den Baumwächtern, die den Bäumen Kraft und Stabilität verleihen. Und ja, wenn Du schon auf Mission hier bist, zum Wünsche erfüllen, dann kannst Du mir in der Tat helfen.“ „Gerne, Woody Root, ich versuche mein Bestes. Wo liegt das Problem?“ Dicke Tränen kullerten aus Woodys Augen. Schluchzend sprach er: „Dieser Baum hier, … ach, es tut so weh! … Er ist mein Zuhause, und…“, Traumelina gab Woody all die Zeit, die er benötigte. Sie war weit kleiner als der Zwerg, also konnte die Fee ihn schlecht in den Arm nehmen. Aber Traumelina legte Woody tröstend eine Hand auf die Schulter.
„Tschuldigung.“, sagte er schniefend und wischte sich mit einem Blatt die Tränen weg. Sanft erwiderte Traumelina Sternenfunke: „Du musst Dich nicht entschuldigen. Alles wird gut.“ „Na, wenn Du das sagst, liebe Traumelina, dann will ich die Hoffnung nicht aufgeben. Also, es ist folgendes: Ein Holzfäller war gestern da, und hat einige Bäume des Waldes eingezeichnet, damit er sie fällen kann, darunter auch dieser Baum, eine alte Eiche. Er wird von allen Tieren und Wesen liebevoll Wächterbaum genannt. Dieser Mann würde das Gleichgewicht des Waldes nur zerstören! Ach Traumelina Sternenfunke, was sollen wir nur tun?!“
Nach der Problemschilderung ging Woody mit Traumelina nach draußen und zeigte ihr die mit großen Roten X markierten Bäume. Ruhig und nachdenklich sah sich Traumelina Sternenfunke jeden einzelnen Baum an, fühlte in jeden einzelnen hinein. Schließlich sprach sie: „Ja, Woody Du hast absolut recht, da muss etwas dagegen unternommen werden.“ „Das ist mir auch klar, Traumelina. Aber wie?“ „Woody, glaubst Du, ist die rote Farbe an den Baumstämmen wasserfest?“ „Na, Du fragst Sachen! Woher soll ich das denn wissen?“ „ „Weil, ich habe nämlich eine Idee.“ „Walte Deines Amtes, liebe Traumelina. Ich vertraue Dir.“


Teil 4, eine Mission zu Gunsten des Waldes und der Böse Winterzauber


Traumelina Sternenfunke griff in ihre Schatzkiste und holte den Zauberstab heraus. Dann stellte sie sich aufrecht hin, richtete den Kristall-Zauberstab gen Himmel, holte tief Luft und sprach:
„Ihr Winterelfen kommt herbei,
lasst es schneien,
fühlt Euch frei!
Schneit ein, den Wald
meinetwegen,
helft mit, schenkt diesem Walde
Schutz und Segen!
Hier und jetzt, so soll es sein,
fällt die Schneepracht weiß und rein!“
Um den Zauberspruch noch mehr zu unterstreichen, flog sie hoch hinauf in den Himmel und berührte mit ihrem Zauberstab eine große Wolke, und noch eine, und noch eine. Dies rief tatsächlich die Winterelfen auf den Plan, die in all den Wolken wohnten.
Keine 5 Minuten später schneite es, aus allen Wolken. In kürzester Zeit hatte sich eine Schneedecke ausgebreitet. „Juhuuuuuu!“, jauchzte Woody Root und machte Luftsprünge.
„Sieh mal einer an, unsere Erdmissionarin, die Sternschnuppenfee!“, rief plötzlich eine der Winterelfen. Es war jene Freche, die Traumelinas ersten Kristall sozusagen im Fluss versänkte. „Hey Du Freche Winterelfe. Nur das Du es weißt, den Kristall habe ich wieder. Und nun mach Deine Arbeit und hilf den Anderen. Ich bin hier nicht wichtig, sondern der Wald ist es.“ Woody warf ein: „Aber Traumelina, wichtig bist Du sehr wohl. Ohne Dich hätten wir nicht so schnell Schnee bekommen.“
Woody und Traumelina Sternenfunke zogen sich einstweilen in das gemütliche Zwergenhaus zurück.


Am nächsten Morgen lugten Woody Root und Traumelina Sternenfunke ganz vorsichtig aus dem Wurzelhaus. Der ganze Wald war verschneit. Eine schöne Wintersonne brachte den Schnee zum Glitzern. Die Winterelfen taten ihre Arbeit hervorragend, und hatten etwas von ihrem Zauber zurück gelassen.


Der Alte Mann stapfte durch den Wald. Er trug eine Axt auf der Schulter. Seine Frau hatte ihm abgeraten, jetzt in den Wald zu gehen, aber er meinte, ihm mache der viele Schnee nichts aus. Aber wohin er auch ging, überall sah alles gleich weiß aus. Alle Bäume waren mit Schnee bedeckt. Snowy, die Eine freche Winterelfe zauberte mit ihrem Eiszauberstab genau vor seine Füße eine Eisfläche, geradeso, dass der alte Holzfäller ausrutschte und hinfiel. Er blieb zum Glück unverletzt, aber der Schreck saß ihm noch lange in den Knochen. Zitternd erhob er sich, hielt sich an dem Ast eines Baumes fest, der jedoch abbrach, sodass der Mann wieder in den Schnee fiel. „Im Wald scheint alles gegen mich zu sein. Ach, ich weiß nicht, es wäre wohl besser, den Holzfällerberuf an den Nagel zu hängen, und mir eine andere Beschäftigung zu suchen.“, murmelte er halblaut vor sich hin. Rechts neben ihm war auch ein Baum, von welchem ein Ast herunterhing. Schließlich meinte der Mann: „Auch wenn mich andere für blöd halten, wenn ich mit einem Baum spreche, ich Bitte Dich, Du Baum, lass mich, mich bei Dir festhalten, damit ich aufstehen kann. Ich verspreche Dir, ich werde in diesem Wald nie wieder einen Baum fällen.“ Und siehe da, der Alte konnte problemlos aufstehen, nahm seine Axt wieder auf die Schultern und verließ den Wald.


Woody Root und Traumelina Sternenfunke hatten alles aus der Ferne beobachtet. Woody fiel der zierlichen Sternschnuppenfee um den Hals und rief: „Ohne Dich hätten wir das nie geschafft. Und die Winterelfen haben ihre Arbeit ebenfalls bravorös geleistet.
„Ich war es, ich, die den Holzfäller wegen der Eisplatte zu Sturz gebracht hat! Gibs doch zu, Waldzwerg, ich bin die eigentliche Heldin!“, tobte die Freche Winterelfe Snowy. „Ihr wart alle toll, jeder für sich. Aber Traumelina Sternenfunke ist meine Persönliche Heldin. Ohne sie wäret Ihr ja niemals auf die Idee gekommen, diesem Wald zu helfen.“ Snowy schwänkte ihren Eiszauberstab, richtete ihn auf Traumelina Sternenfunke, um sie in eine Schneeflocke zu verwandeln, doch Woody ging dazwischen. Der Zauber traf ihn, und plötzlich war der Zwerg wie versteinert, eine Skulptur aus Eis. Dort, wo der Bart das Gesicht schmückte, hingen lauter kleine Eiszapfen herunter.
„Was hast Du getan! Was hast Du nur getan! Der Arme Woody! Mach den Zauber sofort rückgängig!“, rief jetzt Traumelina Sternenfunke unter Tränen. „Ich denke gar nicht daran, Du Heulsuse! Geh in Deckung, sonst bist Du einer Schneeflocke gleich, und dem Zwerg kann niemand mehr helfen!“
Traumelina Sternenfunke verschwand, so schnell sie konnte, in Woodys Wurzelhaus. Dort schrieb sie wieder einen Zettel: „Mission zu Gunsten des Waldes erfolgreich erfüllt, es werden keine Bäume gefällt.“, rollte ihn wieder zusammen, legte ihn ins Schatzkistchen, und siehe da, wieder geschah die Verwandlung. Diesmal ein Kristall in Form eines Baumes.


Abends ging Traumelina Sternenfunke nochmals hinaus zum Zwerg aus Eis, dem Verzauberten Woody. Sie strich ihm über seine Eiszapfenhaare und den Eiszapfenbart und flüsterte: „Woody, ich verspreche Dir, ich werde alles tun, was ich kann, um Dich von diesem Eiszauber zu befreien. Es muss doch einen Weg geben, um Dich von diesem Bösen Winterzauber zu erlösen!“

Teil 5, Hilfe für Woody, das Duell und eine Entschuldigung

Am nächsten Morgen hatten sich einige Waldgeister und Tiere um den zu Eis gewordenen Woody versammelt. Traumelina Sternenfunke war auch dabei. Sie musste berichten, was am Vortag vorgefallen war.
Die Königin des Waldes, Aurea Silvae, eine Waldfee führte daraufhin ein Gespräch mit der Obersten der Winterelfen. Diese bedauerte den Vorfall zutiefst, meinte jedoch, bei der großen Anzahl von Winterelfen könne sie nicht alle im Blick haben und überwachen. Sie würde aber nochmals ein Gespräch mit der Vorlauten, und frechen Snowy führen. Mehr könne sie nicht tun.
Traumelina Sternenfunke sprach: „Ich bin zuversichtlich, dass es bald eine Lösung geben wird. Ich habe zwar noch keinen Plan, aber ich vertraue darauf.“ Ein anderer Zwerg rief flehendlich: „Wir brauchen Woody! Bitte hilf uns, Traumelina Sternenfunke!“


Plötzlich war sie wieder da, Snowy, die Winterelfe. „Na, wie gehts heute, Traumelina und Gefährten? Schon daran gewöhnt, dass Euer Freund nun ein Geselle aus eis ist?“, fragte sie, mit einem spöttischen Lachen und fügte hinzu: „Oder hättet Ihr ihn gerne wieder zurück?“ Niemand traute sich etwas zu sagen, aber alle nickten häftig mit den Köpfen. Snowy‘s Blick wanderte zuerst zu Traumelina, dann zu dem armen Zwerg aus Eis. Sie schien nachzudenken. Schließlich sagte Snowy: „Wie wärs, Traumelina, ich fordere Dich zu einem Duell heraus. Wenn Du gewinnst, soll Woody seine ursprüngliche Gestalt wieder erhalten. Gewinne ich, bleibt der Zwerg eine Eisfigur, schmilzt im Frühling zu Wasser und ist ein für alle Mal verloren! Aber ich wette, Du, Traumelina, traust Dich nie und nimma, gegen eine Winterelfe, in einem Duell anzutreten!“
Ein Raunen ging durch die versammelte Gesellschaft. Schließlich sagten alle: „Du musst es versuchen, Traumelina. Tu es für Woody! Wir stehen Dir bei!“
Unter Tränen sagte Traumelina Sternenfunke: „Ja, ja, ja, und nochmals ja! Ich traue mich, ich trete gegen Dich im Duell an!“ Dafür gab es Beifall und Applaus. Snowy aber meinte lachend: „Eine erbärmliche Entscheidung! Bei meiner Kälte wirst Du zu einer Schneeflocke gefrieren!“ Traumelina aber entgegnete: „Und Du wirst unter meinem Licht zu Wasser schmelzen, und bist verloren!“


Der Termin für das Duell stand fest. An jenem Abend war Vollmond. Bis zu Großmutter Mond und Großvater Sonne wäre es für Traumelina viel zu weit zum Fliegen, aber sie flog ein Stück weit in den Himmel, setzte sich dort auf eine Wolke und sprach:
„Großmutter Mond, ich bitte Dich, schenke mir Deine volle Kraft und Deine Klarheit. Und ich bitte Dich, Großvater Sonne, lade diesen, meinen Zauberstab mit Deinem wärmenden Licht auf, denn ich weiß, das wärmende Licht der Liebe siegt immer.“
Kurz darauf kamen die schönsten Strahlen von Sonne und Mond über sie, verschwanden und verschmolzen in ihrem Kristallzauberstab.


Snowy ihrerseits wollte sich mit der größten Eiseskälte auf das Duell vorbereiten, beging aber von Vornherein einen großen Fehler. Im Eispalast begab sie sich in die Schatzkammer der Eiskönigin, so wurde die Oberste der Winterelfen genannt, und stahl sich den größten und besten Eiszauberstab, den sie dort finden konnte.


Der Abend war gekommen. Alle trafen sich und versammelten sich um den zu Eis gewordenen Woody, um das Duell Sternschnuppenfee gegen Winterelfe genau mitverfolgen zu können.
Als Traumelina Sternenfunke den Riesigen Eiszauberstab sah, meinte sie verärgert: „Snowy, wenn Du schon ein Duell willst, dann kämpfe fair! Nimm gefälligst Deinen eigenen Zauberstab!“
Es stellte sich heraus, dass der große Eiszauberstab ohnehin für die kleine, zierliche Winterelfe viel zu schwer war. Also zog Snowy es doch vor, ihren eigenen Zauberstab zu benutzen.
Lichtblitze und Schneeflocken flogen nur so aus den Zauberstäben. Wir Menschen würden dies als Wintergewitter mit Schneefall wahrnehmen.


Derweil im Eispalast: Die Eiskönigin tobte: „Wo ist mein großer, wertvoller Eiszauberstab!? Wo! Wo ist er!? Wo sind die Wachen, wenn man sie braucht!?“
Alle Räumlichkeiten des Palastes wurden durchsucht, aber nichts gefunden. „Wo ist Snowy?“ Fragte die Eiskönigin. „Das wissen wir leider nicht. Vielleicht ist sie noch draußen unterwegs. Sehen Sie nur, Frau Königin, das Wintergewitter, und der starke Schneefall. Sie ist Ihnen untertan und arbeitet.“, erwiderte eine Dienerin. Aber die Sache mit dem Zauberstab ließ der Eiskönigin keine Ruhe.


Die Schneeflocken wurden weniger, die Lichtfunken wurden mehr. Der Eiszauberstab der Winterelfe war kleiner geworden, und Snowy ganz schwach.
Schließlich rief Snowy: „Ich ergebe mich! Ich schmelze gleich! Traumelina, Du hast das Duell gewonnen! Bitte, lass mich nicht schmelzen!“ Sofort ließ Traumelina Sternenfunke den Zauberstab sinken und Snowy landete erschöpft im Schnee.


Tags darauf, als sich Snowy von dem Duell erholt, und ihre ursprüngliche Größe zurück erhalten hatte, ging sie zum Wurzelhaus, wo sie darauf wartete, dass Traumelina Sternenfunke heraus kam, was wenig später der Fall war.
„Snowy, na, wieder ausgeruht?“, fragte sie. Die Winterelfe nickte. „Komm, Traumelina, sie sind schon alle rund um Woody versammelt. Du hast gewonnen, also löse ich mein Versprechen ein. Woody erhällt seine ursprüngliche Gestalt zurück.“
Traumelina Sternenfunke traute Snowy noch nicht so ganz, nickte aber wohlwollend, und gemeinsam gingen sie dorthin. Mit Applaus begrüßten sie Traumelina. Snowy jedoch musste sich Buh-Rufe gefallen lassen.


Inzwischen konnte die Eiskönigin, mit ihrer Eiskristallkugel den verschollenen Zauberstab orten und schickte einen Wächter dorthin, um ihn holen zu lassen. Einer der Zwerge verriet dann dem Eiswächter, wer den Eiszauberstab geklaut hatte. Es sollte für die Diebin weitreichende Folgen haben.


Schließlich war es vollbracht, Snowy machte den bösen Winterzauber rückgängig, somit war Woody wieder „der Alte“. Als Erstes umarmte er Traumelina Sternenfunke. Woody fror schrecklich. Und er war sehr, sehr müde. Sofort brachte man ihn in sein Wurzelhaus und legte ihn in sein Bett.


Snowy sagte zu Traumelina, als sie, mit der Waldkönigin Aurea Silvae wieder aus Woodys Haus kam: „Ich entschuldige mich aufrichtig bei Dir, es tut mir leid. Ich bin dumm gewesen. Bitte vergib mir.“ Danach nahmen Eiswächter Snowy auch sogleich mit, zur Eiskönigin. Dort gestand sie schließlich den Diebstahl des Zauberstabs, und all ihre anderen Frechheiten. Die Folge davon: Snowy musste den gesamten, restlichen Winter in einer Eisgefängniszelle verbringen und durfte ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen.


Traumelina Sternenfunke blieb noch ein paar Tage, bis es Woody wieder richtig gut ging.
Schließlich meinte sie: „Woody, es war eine aufregende Zeit hier, aber ich kann nicht hier bleiben. Ich will und muss weiter, schauen, wo ich noch gebraucht werde.“ Woody bedauerte es, dass seine neue Freundin aufbrechen wollte, aber er respektierte ihre Entscheidung. Die Bewohner des Waldes ließen sie jedoch nicht fort, ohne ihr zu Ehren ein Abschiedsfest zu feiern.
In der letzten Nacht, nach dem Fest im Wurzelhaus, schrieb sie wieder auf einen Zettel:
„Habe in einem Duell gegen eine Winterelfe gewonnen, und den Zwerg Woody nach Rückverwandlung in seine richtige Gestalt gesund gepflegt.“
Dies rollte sie zusammen und legte es ins Schatzkistchen. Wenig später verwandelte sich das Papierstück in einen Kristall, der wie eine Baumwurzel geformt war. Der Wurzelkristall hatte ebenfalls ein Loch, welches Woodys Haus symbolisieren sollte.


Fortsetzung folgt…

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