Gedicht über das Vermissen eines Menschen

Über das Vermissen eines Menschen

Jeden Tag denk ich

in freundschaftlicher Weise an Dich,

ich weiß nicht,

denkst Du auch manchmal

noch an mich?

In das Riesenloch,

dass Du hast hinterlassen,

würde kein neuer Puzzleteil

kein Mensch hineinpassen.

Über das Vermissen eines Menschen,

es ist so individuell,

besondere Menschen vergisst man langsam,

doch die meisten wiederum ganz schnell.

Möge uns der Himmel segnen,

sodass wir uns ganz bald

doch wiedermal begegnen.

17.02.2019

(Gewidmet der Lieben Andrea L, der ich bereits das Gedicht Abschied gewidmet habe)

Prinzessin Glöckchenhell und die Herzenslicht-Libelle – eine Feengeschichte

Prinzessin Glöckchenhell und die Herzenslicht-Libelle

eine Feengeschichte

Es war einmal eine kleine Prinzessin. Wegen ihrer Stimme wart sie von allen stets „Prinzessin Glöckchenhell“ genannt. Und sie hatte auch sonst ein lichtvolles, herzliches Wesen, wie eine Fee eben.

Prinzessin Glöckchenhell liebte ihren Garten, mit all seiner Blumenpracht. Jeder lichtvolle Gedanke, den Prinzessin Glöckchenhell aussendete, manifestierte sich als Blume. Sie alleine hatte also diesen Garten angelegt, an dessen Rand 4 Bäume gepflanzt waren. Diese Wächterbäume trugen die Namen: „Liebe, Dankbarkeit, Hoffnung und Zuversicht. Sie vermittelten Stabilität und Geborgenheit.

Inmitten des Gartens war ein Teich, mit Seerosen. Prinzessin Glöckchenhell saß oft dort in der Sonne, die sich im klaren Wasser des Teiches spiegelte.

An einem schönen Sommertag, nachdem Prinzessin Glöckchenhell voller Freude durch den Gartenhüpfte, ließ sie sich wieder beim Teich, mit den Seerosen nieder. Da sah sie auf einem Seerosenblatt eine Libelle sitzen. Sanft winkte die Prinzessin der Libelle zu, und sogleich erhob sie sich majestätisch, flog auf die Prinzessin zu und nahm auf ihrer Hand platz.

„Wer bist Du?“, wollte die Prinzessin wissen. „Ich? Ich bin eine Libelle, genauer gesagt eine Herzenslicht-Libelle. Du hast mich aus Deinem Herzen, aus dem Licht Deiner Freude heraus erschaffen. Ich bin manifestierte Freude und Leichtigkeit.“ „Oh!“, hauchte Prinzessin Glöckchenhell und fügte hinzu: „Sei willkommen. Mögen der Teich und die Seerosen ein schönes Zuhause für Dich sein.“

Das war die Geschichte von Prinzessin Glöckchenhell und der Herzenslicht-Libelle.

15.02.2019

© by Jacqueline Knapp-Heberling

Impulstext, das Tiefe Gefühl von Liebe…

Impulstext das tiefe Gefühl von Liebe
Körperlich umarme ich Dich
mit meinen Händen,
im Herzen umarme ich Dich
mit meiner Liebe.
Auch, wenn eine Umarmung
Dir gegenüber
ein Ausdruck von Liebe ist,
kann sie niemals
jene tiefe Liebe ausdrücken,
die ich für Dich empfinde.
Für dieses tiefe Liebesgefühl
gibt es keine Worte,
keine Gesten,
dieses tiefe Gefühl von Liebe
ist etwas Magisches,
dass man ausschließlich nur
mit dem Herzen fühlen
und begreifen kann.
11.01.2019

(gewidmet meinem Geliebten Mann Philipp)

Danke 2018!

Danke 2018!

Das alte Jahr ist schon bald Vergangenheit,
ich blicke zurück in Dankbarkeit.
2018 setzte reichhaltige Akzente,
sie alle gehören dazu,
Erinnerungen und Momente.
Gerade jetzt in dieser Zeit,
fühle ich zu allen,
die mich dieses Jahr begleitet haben
innige Verbundenheit.
Ab morgen wird sich das neue Jahr
wie ein leeres Blatt
vor uns ausbreiten,
mögen alle gut ins Jahr 2019
hinübergleiten.
Die besten Wünsche will ich Euch mitgeben,
seid glücklich, habt Spass
und Freude im Leben.
Ich bin mir sicher, 2019 bringt neue Segnungen,
in Form von Erlebnissen,
Momenten und Begegnungen.
Nun ist es Zeit,
Danke 2018 zu sagen,
und das Licht der Liebe und der Freude mit zu nehmen,
hinein ins neue Jahr zu tragen.

31.12.2018

Mit den besten Wünschen für 2019. Danke allen, fürs Lesen. Ich freue mich auf ein neues Jahr, mit neuen Ideen und Inspirationen, weiterhin mit meiner Vision, die Welt mit dem, was ich schreibe, wenigstens ein Bisschen heller zu machen. ❤ Danke!

Wintertraum und der Gerettete Tannenbaum

Wintertraum und der Gerettete Tannenbaum


Mitten im Wald steht
ein Tannenbaum,
um ihn herum
ein Wintertraum.
Alles weiß,
nur Schnee und Eis.
Es ist still und kalt,
im Winterwald.
Der Tannenbaum hört,
wie Schritte näher kommen,
außerdem hat er leise
Stimmen vernommen.
„Oh, was wird geschehen?
Werde ich bald nicht mehr
in diesem schönen Walde stehen?“
Hier ein Rufen,
da ein Raunen,
es sind Kinder,
voller Staunen.
Die Tanne,
mit weißem Schnee bedeckt,
wünscht sich,
sie wär jetzt
ganz versteckt.
„Papi, Papi,
schau mal hier,
diesen Christbaum
wollen wir!“
So ruft eines der Kinder
hoch erfreut,
hat für den Tannenbaum
die letzte Stund geschlagen heut?
Eltern und Kinder
um den Baum sich scharen,
doch dann will ein Waldbewohner
den Baum vor seinem Tod bewahren.
Da ist ein Reh,
läuft leis und flink
durch den Schnee.
Es kann mit seiner Erscheinung
auf sich die Aufmerksamkeit
der Kinder lenken,
und so der Tanne
ein Weiterleben
in Freiheit schenken.


18.12.2018

Ein Jahr voll Fruchtbarkeit – Gedicht mit Bild

Ein Jahr voll Fruchtbarkeit
Ein Aufenthalt in der Natur
bringt Ruhe und Kraft,
die Sprache der Natur
ist symbolhaft.
Ein Ast mit Zapfen
so wunderbar,
bringt mich zum nachdenken,
wie fruchtbar war es,
dieses Jahr?
Es war reich an Segnungen,
fruchtbar durch Erfahrungen,
Inspirationen
und Begegnungen.
Es war ein Jahr,
fruchtbar an Erlebnissen,
es tut gut, stets
die Liebe meines Lebens
an meiner Seite zu wissen.
Viele durften sich an meinen Früchten,
in Form meiner Texte laben,
ich danke allen Menschen,
die mir begegnet sind,
und die mich 2018
begleitet haben.
Mein Dank gilt auch
unseren Katzen
und der Natur,
sie vermitteln Liebe
und Lebensfreude pur.
Es geht zu Ende,
ein Jahr voll Fruchtbarkeit,
ich blicke zurück,
in Liebe, Freude
und Dankbarkeit.

15.12.2018

Die Konditorhexe Knusperkeks im Weihnachtsfieber

Die Konditorhexe Knusperkeks im Weihnachtsfieber


In dieser Zeit
ist sie kaum unterwegs,
Konditorhexe Knusperkeks.
Sie werkelt fröhlich
in ihrer Konditorei,
bäckt Weihnachtskekse
und singt dabei.
„Ich, die Hex
hab viel zu tun,
wenig Zeit,
um auszuruhn.
aber ich backe Kekse
ach so gerne,
Lebkuchen, Vanillekipferl
und auch Zimtsterne.
Weil ich so sehr
im Weihnachtsfieber bin,
geb ich mich voll und ganz der Kunst
des Keksebackens hin.“
Die Hexe hat im Gespür, dass heut
noch jemand kommt,
da klopft es
an die Türe prompt.
„Nanu, wer kann denn das nur sein?“
Freundlich ruft die Hex
den Gast herein.
Ein Elf ist es,
er kommt herein,
Hexe Knusperkeks fragt:
„Was darfs denn sein?“
„Ich bin ein Bote
vom Weihnachtsmann,
auf der Suche nach jemandem,
der Kekse backen kann.
„Oh ja mein Lieber,
ich bin schon ganz
im Weihnachtsfieber.
Die Zeit sie vergeht
so geschwind,
ich backe bereits für die Engel
und das Christkind.
Aber mit geschick
und etwas Magie,
schaffe ich Kekse für den Weihnachtsmann
auch noch irgendwie.“
Freudestrahlend ruft
der Elf „Juhu!
Ich schau Dir jetzt
beim Backen zu.“
„Lieber Elf,
musst mich verstehen,
ich bitte Dich,
einstweilen zu gehen.
Meine Rezepte werd ich
nicht verraten,
drum hat es keinen Sinn,
hier zu warten.
Der Elf nickt
und geht hinaus,
dabei denkt er sich schelmisch
etwas aus.
Von Draußen blickt er
durchs Fenster verstohlen,
dies sieht die Hex und ruft:
„Der Weihnachtsmann selbst soll
die Kekse holen!
Ich habe Dir gesagt,
Du sollst gehen,
wage es nicht,
mir heimlich zu zusehen.“
Schließlich, mit Geschick
und magischer Kraft,
hat die Hexe Knusperkeks
die süßen Auftragsarbeiten
endlich geschafft.
Engelchen und Christkindlein,
finden sich fröhlich
bei der Hexe ein.
Holen süße Köstlichkeiten,
die allen schmecken
und Freude bereiten.
Dann kommt endlich auch der Weihnachtsmann,
er und seine Rentiere sind
ein lustiges Gespann.
Auch der Neugierige Elf
ist mit von der Partie,
er denkt:
„Vielleicht find ich doch die Keksrezepte
von der Hexe irgendwie.“
Der Schlitten wurde beladen,
frisch und froh,
der Weihnachtsmann drückte seine Freude aus,
mit einem fröhlichen
„Ho ho ho!“
Dann fragt er die Hex:
„Was wünschst Du Dir
zum Weihnachtsfeste?“
Sie antwortet:
„Reisig für einen neuen Hexenbesen
wär das Beste.“
„Ho ho ho,
den sollst Du haben,
danke, dass wir uns dürfen
an Deinen Keksen laben.“
„Lieber Weihnachtsmann,
ich habe Ihnen zu danken,
aber weisen Sie bitte
den Elf in die Schranken.
Er ist dabei,
in mein Haus zu verschwinden,
aber Rezepte wird er
ohnehin nicht finden.“
Der Weihnachtsmann läuft dem Elf nun
zornig nach.
„Komm aus dem Hexenhaus, Neugierdsnase,
sonst blüht Dir
schlimmes Ungemach!“
Flink wie eine Maus,
läuft der Elf
aus dem Hexenhaus.
Nun heißt es Abschied nehmen,
denn Weihnachtsmann,
Christkind und co
haben jetzt einiges zu tun,
Konditorhexe Knusperkeks jedoch
hat nun Zeit,
um sich zu entspannen
und auszuruhen.
Weihnachtselfen sammeln Reisig,
binden diesen
zu einem Besen fleißig.
Oh, Ihr könnt Euch denken, liebe Leut,
das Geschenk, der Hexenbesen
ist für die Hexe Knusperkeks
eine riesengroße Freud!
„Ich will fliegen und um jedes Haus
rundherum fegen,
dabei spreche ich magische Worte,
einen lichtvollen Segen.“


12.12.2018